European Peace Project - Frieden ist kein Luxus, sondern ein Menschenrecht
In einer Zeit, in der europäische Regierungen Aufrüstung predigen, Kriegsrhetorik normalisieren und den Dialog mit Russland verweigern, wächst eine Gegenbewegung – still, entschlossen und grenzüberschreitend. Das European Peace Project ist eine dieser Bewegungen. Mit seinem 15. Rundschreiben sendet es erneut ein klares Signal: Die Bürgerinnen und Bürger Europas wollen Frieden – und sie sind bereit, dafür ein Zeichen zu setzen.
Wir als Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer begrüßen diese Initiative ausdrücklich. Und wir möchten erklären, warum – und was wir darüber hinaus fordern.
Was ist das European Peace Project?
Das European Peace Project ist eine zivilgesellschaftliche Initiative, die von Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Europa getragen wird. Der Kern der Bewegung ist ein Manifest für den Frieden, das in Dutzenden europäischen Sprachen verfasst wurde und zur gemeinsamen, gleichzeitigen Friedensausrufung aufruft.
Am 9. Mai 2026 um 17:00 Uhr sollen Menschen in ganz Europa gleichzeitig – aus Fenstern, auf Balkonen, auf öffentlichen Plätzen – gemeinsam den Frieden ausrufen.
Dieses Datum ist kein Zufall: Es ist der Europatag, der 81. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs. Ein Weltkrieg, der 60 Millionen Menschen das Leben kostete – darunter 27 Millionen Sowjetbürger.
Das European Peace Project stellt eine einfache, aber mächtige Frage: Wenn die EU als Friedensprojekt gegründet wurde – warum führt sie uns dann in Richtung Krieg?
Unsere Bewertung zum Projekt: Mutig, notwendig, zutiefst europäisch
Das Rundschreiben #15 des European Peace Project trifft einen Nerv. Es benennt, was Millionen Menschen in Europa denken, aber kaum noch in den Leitmedien hören: dass die aktuelle Politik der Eskalation, Aufrüstung und Sanktionen Europa nicht sicherer macht – sondern gefährlicher.
Wir teilen diese Einschätzung vollständig.
Die sogenannte „wertebasierte Ordnung“, auf die sich EU-Regierungen berufen, erweist sich täglich als selektiv und heuchlerisch. Völkerrecht gilt – wenn es politisch opportun ist. Diplomatie wird als Schwäche abgestempelt. Und wer Verhandlungen fordert, wird als politisch unzuverlässig diffamiert. Das European Peace Project tritt genau dieser Logik entgegen. Es erinnert daran: Verhandlungen sind immer besser als Krieg. Immer.
Besonders stark ist die Initiative in ihrem zivilgesellschaftlichen Ansatz. Bürger-Diplomatie ist keine Utopie – sie ist historisch erprobt. Die Entspannungspolitik der 70er-Jahre, die KSZE-Schlussakte, der Kalte Krieg ohne heißen Krieg – all das war Ergebnis von Verhandlungsbereitschaft, nicht von Stärke durch Eskalation.
Was Sie tun können – am 9. Mai 2026
Das European Peace Project ruft dazu auf: Am 9. Mai 2026 um 17:00 Uhr gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Gehen Sie ans Fenster. Treten Sie auf den Balkon. Gehen Sie auf den nächsten Platz. Sprechen Sie das Manifest für den Frieden aus – in Ihrer Sprache, mit Ihrer Stimme.
Diese Aktion ist niedrigschwellig, parteiübergreifend und zutiefst menschlich. Sie brauchen keine Parteizugehörigkeit. Sie brauchen keinen Mut zur Konfrontation. Sie brauchen nur die Überzeugung: Krieg darf nicht die Antwort sein.
| Weitere Informationen, das Manifest in zahlreichen Sprachen sowie Aktionsmaterialien finden Sie unter: www.europeanpeaceproject.eu
Was wir als Gerechtigkeitspartei fordern
Das European Peace Project setzt wichtige Zeichen. Wir unterstützen es – und gehen mit unseren politischen Forderungen einen Schritt weiter:
| 1 | Sofortiger Verhandlungsaufruf auf EU-Ebene Die Bundesregierung und die EU müssen aktiv auf diplomatische Lösungen hinwirken. Wir fordern einen europäischen Sondergipfel für Friedensverhandlungen – ohne Vorbedingungen, mit allen Konfliktparteien.
| 2 | Stopp der Eskalationsspirale Weitere Waffenlieferungen verlängern den Krieg. Sie retten keine Leben – sie kosten welche. Wir fordern einen sofortigen Stopp deutscher Waffenlieferungen in aktive Kriegsgebiete.
| 3 | Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland Sanktionen haben Russland nicht geschwächt – sie haben Europa geschwächt. Wir fordern die schrittweise Normalisierung der Wirtschafts- und Energiebeziehungen als Bestandteil einer umfassenden Friedensstrategie.
| 4 | Rüstungsbudget umschichten in soziale Investitionen 100 Milliarden Euro für Aufrüstung, während Schulen bröckeln, Pflegeheime unterbesetzt sind und Familien ihre Heizkosten nicht bezahlen können – das ist keine Politik für die Menschen. Frieden statt Hochrüstung. Menschen statt Munition.
| 5 | Schutz der Meinungsfreiheit zum Thema Frieden Wer Frieden fordert, darf nicht länger als Extremist abgestempelt werden. Wir fordern den Schutz der politischen Debatte über Deeskalation und Diplomatie – in Medien, Schulen und Parlamenten.
Seien Sie dabei – und kommen Sie zu uns
Wir als Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer stehen für eine Politik des Friedens, der Gerechtigkeit und der Menschlichkeit. Wir glauben, dass Europa eine Zukunft hat – aber nur, wenn wir uns dieser Aufrüstungslogik gemeinsam widersetzen.
Wenn Sie sich engagieren möchten – ob beim European Peace Project, bei lokalen Friedensaktionen oder in unserer Partei – melden Sie sich bei uns. Gemeinsam sind wir die Stimme derer, die gehört werden müssen.
Frieden ist das erste Menschenrecht. Es ist Zeit, ihn einzufordern.